Tag 10


Liebe Leserschaft,
wir sind wieder auf dem Festland gelandet und beenden heute unseren Urlaub. Der Weg von Hastings bis zur Fähre war noch mal sehr schön, entlang der Küste über gewohntes Terrain. An der Fähre angekommen hatten wir sogar Glück, dass wir eine Fähre früher wie geplant, bzw. umgebucht nehmen konnten. Schnell die Motorräder in den Rumpf gefahren und gut verzurrt, was komisch war, weil die Besatzung es kontrolliert hat. Kaum auf dem Kanal wussten wir warum, der Seegang war ordentlich und das Schiff rollte von links nach rechts und von oben nach unten. Trotz allem kamen wir heil in Calais an und fuhren in unser gebuchtes Hotel. Hier sollte jetzt der letzte Akt des Urlaubs stattfinden. Ich hatte meine Kette, die nur durch eine Flex aufzubekommen ist, wenn man keinen Schlüssel hat, an Daniel abgegeben, um den Anhänger zu sichern. Den Schlüssel für eben diese Kette gab ich vertrauensvoll an Daniel. Wir also raus, Motorräder verladen. Alles war gut bis zu dem Moment, wo wir den Motorradanhänger hinter das Auto hängen wollten. Wo war der Schlüssel? Wir waren uns sicher, dass ich ihn an Daniel gegeben hatte, dieser war sich auch sicher, den Schlüssel an einem guten Ort untergebracht zu haben, wo er ihn sofort wieder findet.
Komischerweise haben wir den Schlüssel in gut 90 Minuten weder im Auto, noch in jeglichen Koffern und Taschen von Daniel gefunden. Alleine das Auto wurde von jedem von uns mindestens 2 mal durchsucht. Schlussendlich und gefühlte Stunden später machte sich Felix auf den Weg, den Schlüssel noch mal im Zimmer der beiden zu suchen. Prompt kam er auch mit dem Schlüssel zurück um kleinlaut zuzugeben, dass er den Schlüssel von Daniel bekommen hat damit man ihn wirklich wieder findet. Er hatte ihn in seiner……. gelagert. Der Ort wird nicht verraten, da wir da evtl. noch mal was lagern müssen. Nachdem wir dann endlich alles hatten, um die Motorräder zu verladen, taten wir genau dieses. Danach schnell duschen und was zu Abend gegessen. Nun sitzen wir bei mageren 12 Grad im Biergarten und arbeiten an unserem letzten Tagesbericht. Ich werde eben diesen jetzt beenden, mich bei allen für die Aufmerksamkeit bedanken und mich langsam um meine drei Freunde kümmern. Wir werden den letzten gemeinsamen Abend noch geniessen.
Ich verabschiede mich von euch für diesen Urlaub und verbleibe mit vielen Wünschen bis zum nächsten Urlaub und deren Reiseberichte.
Euer
H.